Medien- und Kommunikationstechnik

Projekte

Während des Studiums der Medien- und Kommunikationstechnik wendest du dein Wissen aus den Vorlesungen in einer Vielzahl von Projekten in der Praxis an. Ob in Seminaren, Praktika oder bei Abschlussarbeiten, an der TUK kannst du Theorie und Praxis miteinander vereinen.

Hier ein paar Beispiele von bisherigen Projekten aus verschiedenen Bereichen der Medientechnik:

Campus TV

Fernsehen von Studenten für Studenten - Das ist das Motto bei CampusTV. Recherchieren, Drehbuch schreiben, Filmen, Schneiden, Veröffentlichen, bei CampusTV hast du vielfältige Möglichkeiten Dein Wissen kreativ einzusetzten. Ob vor oder hinter der Kamera, hier ist für jeden die richtige Aufgabe dabei. Die Themen stammen dabei meist aus dem Uni-Umfeld, sodass du stets mitten im Unileben drin bist.

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Radio EIT

Moderieren, Beiträge produzieren und Sendeinfrastruktur aufbauen - all das ist nötig, um ein Veranstaltungsradio zu betreiben. Bei Radio EIT kannst du nicht nur die nötige Technik selbst entwickeln, sondern auch den Inhalt eigenständig produzieren. Zu verschiedenen Anlässen senden interessierte Studierende mit Unterstützung der Lehrstühle ihren eigenen Rundfunk aus. Dabei kann das theoretische Wissen aus den Vorlesungen in die Praxis umgesetzt werden. Zuletzt wurde Radio EIT neben Webstream und dem klassischen analogen UKW/FM auch über das moderne Digitalradioformat DAB+ ausgestrahlt - dem in einem Projekt hier an der TUK entwickelten DAB-Sender sei Dank!

Praktikum Videotechnik

Das Praktikum Video-Technik legt die Grundlagen für das im Sommersemester folgende  Praktikum Videoproduktion. Im Rahmen dieses Praktikums lernst du die Grundlagen der Videoproduktion von der Kamerabedienung bis zum richtigen Umgang mit Videoschnittsystemen kennen.

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Praktikum Videoproduktion

Diese Veranstaltung vermittelt dir einen Einblick in das Berufsbild eines TV-Magazin-Redakteurs durch eine praxisnahe Simulation der Ablaufschemata der Entstehung einer TV-Magazinsendung. Die nötigen Bausteine dazu: Medieninhalt & -theorie, Produktionstechnik und Produktionspraxis.

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Seminar Gestaltung

Dieses Seminar führt in die Grundlagen der Gestaltung ein. Kernthema der Vorlesungen sind die Grundlagen wie Typographie, Illustration und weitere grundlegende Gestaltungstechniken.

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Mixed Reality Gaming: Welcome to the real world

Im Rahmen der Veranstaltung "Mixed Reality Gaming" hast du die Möglichkeit eigene VR-Welten zu gestalten. Diese Veranstaltung verbindet die klassische Vorlesung mit Seminar und Labor, sodass Du die gelernten Grundlagen gleich in einem Projekt umsetzen kannst.

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Untersuchung und Vergleich verschiedener Segmentierungsmethoden für die Siegelnahtinspektion

Angela Hansen arbeitete im Zuge ihrer Bachelorarbeit an einem Projekt mit dem Ziel, aus verschiedenen Segmentierungsmethoden eine geeignete Strategie für den speziellen Anwendungsfall der Siegelnahtinspektion zu entwickeln. Durch die entworfene Strategie sollte eine möglichst genaue Merkmalsextraktion garantiert werden.

Die Segmentierung ist eine Anwendung aus dem Bereich der digitalen Bildverarbeitung, die in der Industrie vor allem für die Überwachung von Produktionsprozessen eingesetzt wird. Sie spiele vor allem in der Qualitätskontrolle der industriellen Fertigung eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht es, Informationen aus Bildern zu gewinnen und anschließend auszuwerten. So könne man die schlechten Teile eines Produktes von den guten trennen und aussortieren. Die Segmentierung ist nach der Vorverarbeitung eines Bildes der erste Schritt der Bildanalyse. In der Bildverarbeitungskette schließt an sie die Merkmalsextration, die Klassifizierung und schließlich die Entscheidung an.

Angela Hansens Projekt beschäftigte sich mit dem speziellen Anwendungsfall, Siegelnähte (Schweißnähte) von Verpackungen mithilfe der Segmentierung zu inspizieren und somit fehlerhafte Verpackungen auszusortieren. Die Studentin entwickelte für diesen Fall einen eigenen Algorithmus, indem sie die jeweiligen Vorteile mehrerer bestehender Segmentierungsverfahren nutzte. Die Ergebnisse konnte sie durch diesen Algorithmus vor allem in Bezug auf Genauigkeit und Schnelligkeit der Segmentierung verbessern.

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Portabler Hörfunksender für DAB und DRM+

An der TU Kaiserslautern wurde im Auftrag der LMK und mit Unterstützung der FH Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (Erlangen) ein portabler, digitaler Hörfunksender für DAB und DRM+ im VHF-Band III mit einem DAB-Multiplexgenerator (der aus preisgünstigen Komponenten sowie OpenSource-Software besteht) und einer VHF-Sendeeinheit (auf Basis des USRP von ETTUS Research als Modulator und einer Linearendstufe mit 100 W Sendeleistung) entworfen und in zwei rollbaren Flightcases aufgebaut. Die Idee für diese Arbeit stammt aus der Schweiz, wo mithilfe dieser OpenSource-Lösung in den großen Städten der Schweiz demnächst DAB-Inseln für nicht kommerzielle Radios aufgebaut werden.

Zusätzlich zu DAB kann mit diesem Sender auch DRM+ im VHF-Band III auf Basis des integrierten DRM+-Software-Modulators „SPARK“ ausgestrahlt werden, der somit auch für künftige DRM+-Projekte genutzt werden kann.
Die Projektpartner möchten in diesem Symposium mit der Vorstellung dieses Hörfunksenders für DAB und DRM+ im VHF-Band III insbesondere die lokalen Hörfunkveranstalter und Bürgerradios aus dem deutschsprachigen Raum ansprechen, weil damit eine bezahlbare digitale Sendeinfrastruktur gerade für diese „kleinen“ Radiomacher zur Verfügung gestellt werden kann, um den Weg in die digitale terrestrische Verbreitung zu erleichtern.

Die Ergebnisse des Projekts wurden im Rahmen eines internationalen Symposiums im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern präsentiert.

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Aufnahme des klassischen Orchesters der TUK

Das klassische Orchester der TU Kaiserslautern führte am 13.7.2010 sein traditionelles Semesterabschlusskonzert im Audimax der TU auf. Diese Aufführung bot eine passende Gelegenheit für die Medientechniker, die im Studium erworbenen Kenntnisse zur Aufnahmetechnik und die umfangreiche Ausstattung mit Recording-Equipment in der Praxis anzuwenden. Über ein digitales Mischpult wurde das Konzert mit mehreren verschiedenen Mikrofonkonfigurationen (AB, MS, binaural) simultan aufgezeichnet. So konnten die Klangunterschiede der verschiedenen Mikrofonierungsarten beim Mastern der Aufnahme direkt miteinander verglichen werden.

Nahfeldmessung der Schallabstrahlung von Zeilenlautsprechern

Akustische Holografie zur Bestimmung der Richtcharakteristik von Lautsprechersystemen mit Hilfe von Nahfeldmessungen

Das Abstrahlverhalten eines Lautsprechers wird traditionell im Fernfeld gemessen, d.h. in einem Abstand, der viel größer ist als die geometrischen Abmessungen der Schallquelle. Solche Messungen erfordern eine reflexionsarme und störungsfreie Messumgebung, die insbesondere für größere Lautsprecher, wie sie zum Beispiel als Schallzeilen in der professionellen Beschallungstechnik verwendet werden, nur unter hohem Aufwand realisierbar sind. Es soll eine neue Methode entwickelt werden, die die Richtcharak-teristik der Schallquelle, die abgestrahlte Schallleistung und weitere akustische Größen aus Schalldruckmessungen berechnet, die im Nahfeld der Quelle mit Hilfe eines Mikrophonarray-Scanners bestimmt wurden.

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